Für wen ist diese Förderung geeignet?

Es gibt Kinder, die ihre Eltern von Anfang an immer wieder vor schwere Belastungsproben stellen. Die Suche nach Hilfe beginnt oft zögerlich, zum einen, weil es für die oft als geringfügig angesehenen Probleme keine eindeutig zuständige Ansprechperson gibt, und zum anderen, weil das "Problem" zunächst häufig in der eigenen Unfähigkeit vermutet wird. Oft wird auch einfach von einem "schlimmen" Kind die Rede sein und gehofft, dass sich die Probleme noch legen werden. Aber häufig verstärken sich die Schwierigkeiten mit Eintritt in die Schule.

 

Lehrer und Eltern erkennen die Schwierigkeiten zum Beispiel an folgenden Symptomen:

Symptome im Schulalter

Graphomotorisches Problem, Faustgriff
Graphomotorisches Problem, Faustgriff
  • entwickelt trotz offensichtlich vorhandener Intelligenz in der Schule Lern-bzw.Verhaltensprobleme.
  • ist sehr schreckhaft und vermeidet ängstlich neue Situationen.
  • bewältigt Aufgaben nur sehr langsam.
  • lässt sich leicht ablenken und kann nicht still sitzen.
  • nimmt beim Schreiben auffällige Sitzhaltungen ein.
  • hält seinen Stift sehr verkrampft und hat oft abgebrochene Bleistiftspitzen.
  • kann auf unliniertem Blatt die Zeile schlecht einhalten.
  • verdreht Buchstaben oder lässt sie aus.
  • liest äußerst ungern, ermüdet schnell dabei.
  • schwankt sehr in seiner Stimmungen.
  • ist aggressiv und gewaltbereit.
  • nimmt sich alles sehr zu Herzen, macht sich ständig Sorgen um sich und die Welt.
  • fällt durch unkoordinierte Bewegungen auf.

Merkmale im Baby- und Kleinkind-Alter

Konnten sie einige der oben angeführten Punkte ihrem Kind zuordnen, so gibt es weiters auch Merkmale im Baby- und Kleinkindalter, die auf eine neurophysiologische Entwicklungsförderung hinweisen können. Können sie auch hier mehrere der folgenden Fragen mit "Ja" beantworten, dann besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind von INPP bzw. Si-Mototherapie (G.Kesper) profitieren wird.

  • Ihr Kind konnte als Baby keinen festen Schlafrhythmus finden und schrie häufig?
  • Hat es Kriechen und Krabbeln verzögert erlernt bzw. ausgelassen?
  • Hat es auffällig früh oder spät laufen gelernt?
  • Gab es Trink- oder Stillprobleme?
  • War oder ist ihr Kind ängstlich oder schreckhaft?
  • Hat ihr Kind nach dem 5. Geburtstag noch eingenässt?
  • Litt oder leidet es häufig an Hals-, Nasen-, Ohreninfekten?
  • War der Geburtsverlauf ungewöhnlich oder besonders schwierig?
  • Gab es in der Schwangerschaft medizinische Probleme oder standen sie unter emotionalem Stress?

Wirkung bei folgenden Störungen

Weiters hat sich in der Praxis gezeigt, dass eine gezielte  Förderung eine deutliche Besserung bei folgenden Störungen bewirkt:

 

  • minimale zerebrale Bewegungsstörungen
  • sensorischen Integrationsstörungen: Wahrnehmungsstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Raumorientierungsstörungen
  • Sprach- und Koordinationsstörungen (Sprachentwicklungsverzögerung, Dysgrammatismus, ..)
  • ADHS, HKS...
  • Lernstörungen, graphomotorische Auffälligkeiten..

im Lern- und Verhaltensbereich:

  • Hyperaktivitätssyndrom
  • Konzentrationsstörungen
  • Teilleistungsstörungen (LRS, Dyskalkulie)
  • Dyspraxien
  • autistische Züge
  • Aggressivität und andere Verhaltensstörungen
  • Syndrome z.B. Downsyndrom..

Anmerkungen

Ich möchte noch eines betonen, was mir persönlich besonders am Herzen liegt.

So wichtig gute Therapie- und Behandlungsangebote für Kinder auch sein mögen:

Jede Stunde, die ein Kind nicht mit Therapien verbringen muss, ist eine gute Stunde.

Bei fast jedem Kind lassen sich kleine Abweichungen von der "Norm" (wer auch immer diese bestimmt) finden, schon allein wegen seines Charakters, seiner Intelligenz und seiner Umwelt.

 

Die erste Frage ist, wann genügen Interventionen, wie ...mehr Ruhe zu Hause einkehren lassen, die Tagesangebote zu minimieren, Bewegung statt Fernsehen und Computer anzubieten, ... .

 

Die zweite Frage ist, wenn Interventionen nicht zu einer zufriedenstellenden Verbesserung geführt haben, welche Therapie bzw. Förderung ist bei der heutigen Vielfalt die richtige für mein Kind.

 

Ein ausführliches Anamnesegespräch und eine genaue Erfassung der Entwicklung gibt Aufschluss darüber, wo die Probleme des Kindes liegen und welche Förderung am zielführensten ist.

Adresse: Johann-Ennser-Str. 13, 4331 Naarn (Bezirk Perg)   

Tel.: 0650/65 36 215            

 

E-mail: leonhartsberger.martina@gmail.com